Bildung ohne Altersgrenzen - Sieben Gründe für Geragogik!

  1. Alter ist Erfahrung

    Entwicklung der Ressourcen der älteren Bevölkerung - Die Potenziale und individuellen Ressourcen der steigenden Anzahl an älteren und alten Menschen dürfen nicht brachliegen. Ältere Menschen können viel Wissen und Erfahrung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaftsleben einbringen. Ziel ist, sie zu ehrenamtlicher Tätigkeit, Erziehungsarbeit und auch längerem Engagement im Berufsleben zu qualifizieren.
     
  2. Selbständig und aktiv im Alter

    Gesundheitsförderung und Prävention - Wenn ältere Menschen lernen, so trägt dies nachweislich zur Senkung des Demenzrisikos bei. Bildung fördert die Erhaltung der Selbstständigkeit bis ins hohe Alter und verzögert das Einsetzen von Pflegebedürftigkeit.
     
  3. Körperlich fit, geistig rege und sozial eingebunden

    Steigerung der Lebensqualität älterer Menschen - Lernen und Bildung tragen zu einer aktiven und selbstbestimmten Lebensgestaltung auch im Alter bei. Alte Menschen können länger selbstbestimmt zu Hause leben und Altersdepressionen vermeiden.
     
  4. Alter mischt sich ein

    Teilhabe an der Gesellschaft - Kontakt und Gemeinschaft schützen ältere Menschen vor Ausschluss, Isolation und Ausgrenzung. Spezielle Angebote zur Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen in ländlichen Regionen werden in Zukunft verstärkt nachgefragt.
     
  5. Alter schützt vor Technik nicht

    Technik- und Medienkompetenz - Technische Kompetenz ist heute auch für ältere Menschen eine Grundvoraussetzung zur selbständigen Bewältigung ihres Alltages (Bankgeschäfte, öffentlicher Verkehr, Handy). Bei eingeschränkter Mobilität kann sie den alten Menschen den Anschluss an die Welt außerhalb ihrer vier Wände bieten.
     
  6. Sinnerfüllt im Ruhestand

    Persönlichkeits- und Identitätsbildung - Neuorientierung und gezielte, ganzheitliche Weiterentwicklung reifer Menschen.Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt: Förderung und Ermutigung zur Kreativität, Sensibilisierung für alle Arten des künstlerischen Ausdruckes, Bewältigung kritischer Lebensereignisse, Auseinandersetzung mit Spiritualität.
     
  7. Alt und Jung

    Wie sie voneinander, miteinander, übereinander lernen - Förderung der Kontakte zwischen den Generationen. Der Generationendialog verhindert eine Spaltung der Gesellschaft in Junge und Alte und trägt zum Abbau von Vorurteilen bei. Wissenstransfer zwischen Jung und Alt. Ältere als Mentoren.